Supervision ist ein professioneller Reflexionsprozess, der wissenschaftlich fundierte Methoden nutzt, um berufliches Handeln in seiner gesamten Komplexität zu beleuchten. Dabei werden Wahrnehmungen, Gedanken und deren Bewertungen, Gefühle, Beziehungssysteme, Rollen, körperliche Signale sowie intuitives Wissen einbezogen.
Sie wird insbesondere dann genutzt, wenn berufliche Anforderungen steigen oder wenn der Arbeitsalltag zusätzliche Reflexionsräume benötigt.
Supervision und Coaching richten sich an:
• Fach- und Führungskräfte, die ihre Leitungskompetenzen überprüfen und erweitern wollen
• Teams und Gruppen mit besonderen Herausforderungen
• Personen mit hoher beruflicher Verantwortung oder Belastung
• Selbstständige und Freiberufler:innen, die berufliche Rollenklärung oder Entscheidungsunterstützung benötige
Kurz: An alle, die ihr berufliches Handeln professionell reflektieren und weiterentwickeln wollen.
Die jeweiligen Beratungsformate können flexibel gestaltet werden:
● Inhouse: In Ihren Räumlichkeiten (Einzel-, Gruppen- oder Teamsupervision)
● In meinem Beratungsraum
● Online via DSGVO-konformen Videokonferenztools
● Hybrid, wenn es den Prozess oder die Dynamik unterstützt
Die konkrete Form wird gemeinsam abgestimmt – abhängig von Zielsetzung, Teamgröße und Rahmenbedingungen.
Das Honorar wird individuell vereinbart und orientiert sich an Umfang, Format und Zielsetzung.
Das Erstgespräch ist kostenfrei und dient der gemeinsamen Orientierung.
Die Kosten werden in der Regel von den Auftraggeber:innen selbst getragen. Krankenkassen übernehmen sie üblicherweise nicht. Berufstätige können jedoch:
· die Kosten über den Arbeitgeber beantragen oder
· sie als Werbungskosten (Fortbildungskosten) steuerlich geltend machen.
Coaching wird vor allem in zwei Richtungen verstanden:
Im Vergleich dazu arbeitet Supervision stärker systemisch und prozessorientiert, während Coaching in der Regel kurzfristiger und stärker lösungsorientiert angelegt ist.
Typischerweise werden 5–10 Sitzungen à 90 Minuten im Abstand von 4–6 Wochen durchgeführt.
Anzahl und Frequenz können individuell angepasst werden.
Beide Beratungsformen unterliegen der strengen Verschwiegenheitspflicht gegenüber Dritten hinsichtlich der Inhalte der Sitzungen.
Bei Dreieckskontrakten kann der Arbeitgeber vor Beginn der Supervision ebenfalls Themenfelder und Ziele benennen, die ihm als wichtig erscheinen und in der Supervision bearbeitet werden sollen.
Der Reflexionsraum bleibt geschützt, vertraulich und wertschätzend.
Die PEP®-Methode (Prozess- und Embodimentfokussierte Psychologie) wurde von Dr. Michael Bohne entwickelt und zählt zu den modernen, achtsamkeitsbasierten, ressourcenorientierten und komplexitätsreduzierenden Methoden in Coaching, Supervision, Therapie und Stressmedizin.
Weitere Informationen: Dr. Michael Bohne
Die Hypothesen zur Wirksamkeit von PEP orientieren sich an Ergebnissen aus der Hirnforschung, Embodimentforschung zur Wechselwirkung von Körper und Psyche sowie der
Psychotherapie.
Typische Bestandteile der PEP®-Methode sind unter anderem:
· Multisensorische Interventionen durch das Klopfen von Körperpunkten zur Stress- und Emotionsregulation
· Transformation belastender Glaubenssätze und Beziehungsmuster bei gleichzeitiger Verbesserung der Selbstbeziehung
· Aufspüren und Lösen von unbewussten Blockaden („Big Five“)
· Aktivierung persönlicher Ressourcen mithilfe von wertschätzendem Humor und Zuversicht
· Stärkung des Selbstwertgefühls und der Selbstwirksamkeit